Baggert euch fit
Posted on: 9. September 2016, by : Delia
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Vielen von uns, mich inbegriffen, fällt es schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden und Sport zu treiben. Besonders an heißen Sommertagen ist dies eine Qual.

An solch Tagen legt man sich lieber mit Freunden an einen See oder in das heimische Freibad, genießt die Sonnenstrahlen in vollen Zügen und rührt sich am besten keinen Millimeter. Ab und zu holt man sich dann ein Eis, ein kühles Getränk oder begibt sich ins kühle Nass.

Im Blickfeld eines jeden Badegastes ist der Beachvolleyballplatz. Im Freibad oder am See eine optimale Versuchung, das spielerische Talent von Freunden unter Beweis zu stellen oder einfach Spaß mit ihnen zu haben. Daher werden diese öffentlichen Sandplätze fast durchgehend bespielt.

Sport gemeinsam und vor allem spielerisch zu betrieben ist doch gleich viel erfrischender. Hier drehen sich die Gedanken nicht um Kalorien, Ausdauer, Fett und Abnehmen, sondern man beschäftigt sich seinen Freunden, man will sein Bestes geben und nicht verlieren.

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Wer von euch schon einmal Beachvolleyball gespielt hat, der weiß, dass es dieser Sport ganz schön in sich hat. Bei keiner anderen Sportart lassen sich Technik, Athletik, Fitness und Spaß derart gut verbinden wie beim Beachvolleyball. Daher erlangt diese olympische Disziplin immer größerer Beliebtheit. Doch was bei unseren österreichischen Beachvolleyballern in Rio so einfach ausgesehen hat, erfordert ganz schönes Können. Denn Beachvolleyballer benötigen für die vielen schnellen Antritte im Sand und die Angriffssprünge eine gute Kondition, Kraft und Ausdauer. Gerade Anfänger werden schnell bemerken, das Beachvolleyball leichter aussieht als es ist. Um sich auf Beachvolleyball vorzubereiten und den Körper entsprechend zu stärken, bietet sich gezieltes Krafttraining für die Oberschenkelmuskulatur, Rumpfmuskulatur und Arm- sowie Schultermuskulatur an. Auch Sprint Übungen im Sand sowie Ausdauertraining sind wichtig für diesen Sport, um seine Leistungen auf dem Feld im Beachvolleyball zu steigern. Begriffe wie Blocken, Pritschen und Baggern gehören bei diesem Sport zum kleinen einmal eins und das Regelwerk dieser Disziplin ist schnell zu erlernen.

Zu beachten sind nicht nur die unmittelbar durch den Sport verursachten Schmerzen und Probleme, sondern auch wie für jede Sportart, die an der frischen Luft betrieben wird, die Temperaturen und die Gefahr der UV-Strahlung. Daher immer sorgfältig eincremen und unbedingt eine Trinkflasche mit Wasser oder einem isotonischen Getränk mitnehmen – viel TRINKEN!

Abschließender, netter Nebeneffekt dieser Sportart – mehrere Hundert Kalorien werden pro Stunde verbrannt.

Ich persönlich finde es so herrlich den Sand zwischen den Zehen und die Strahlen der Sonne zu spüren. Da vergisst man alles rundherum, genießt das Spielen und fühlt sich ein bisschen wie im Urlaub. 😉

Nun ist die perfekte Zeit, diesen Sport zu betreiben. 🙂

HIER noch einmal alle Vorteile, Regeln etc …

“Baggert euch fit“ ist also kein schlechter Anmachspruch, sondern pure Anstrengung.

 

 

Bildquelle: Delia Stranzinger

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