Was sind Wassereinlagerungen?
Posted on: 20. Mai 2016, by : Delia
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Wassereinlagerungen oder Ödeme genannt sind keine Seltenheit und oft nicht dramatisch. Was kann man dagegen tun und welche vorbeugenden Maßnahmen gibt es?

Was sind Wassereinlagerungen?

Wassereinlagerungen oder Ödemen entstehen durch eine Veränderung der Kapillaren – der Durchfluss des Blutes wird blockiert. Sie deuten immer auf ein Ungleichgewicht des Wasserhaushaltes im Körper hin.

Auslöser können sein:

• Ein Eiweißmangel

• Störung des Lymphabflusses

• Erhöhter Druck in den Blutgefäßen

• eine erhöhte Durchlässigkeit der Zellwände

Hat man über eine längeren Zeitraum, vermehrt Wasser in Beinen, Armen oder Gesicht, wäre eine Vorsorgeuntersuchung ratsam. Wasseransammlungen können durch mehrere Dinge verursacht werden – wie Herz- und Niereninsuffizienz, Leberzirrhose, Störung des Venenabflusses, oder Abnahme von Bluteiweiß.

Auch Medikamente können Schuld an Wassereinlagerungen sein. Cortison, Antidepressiva oder Calciumantagonisten zählen zu solchen Medikamenten, die Wassereinlagerungen begünstigen.

Weitere Auslöser:

• Ständiges Stehen oder Sitzen

• Fehl- oder Mangelernährung

• Zu wenig Bewegung

Um Wassereinlagerungen vorzubeugen bzw. zu verringern, sollte man folgendes meiden:

#1 Milchprodukte

Milch und Milchprodukte können für Wassereinlagerungen und Cellulite verantwortlich sein. Das aufgenommene Eiweiß aus der Milch kann nicht ideal in unsere Zellen aufgenommen und eingebaut werden.

#2 Salz

Ein Übergenuss an Salz kann oft Auslöser für Wassereinlagerungen sein – täglich sollte eine Menge von 6-10g nicht überschritten werden.

#3 Kohlenhydrate

Große Mengen an Kohlenhydraten aus Getreide und vor allem Haushaltszucker können Ödeme begünstigen. Oft wird nach einem Training eine große Portion Kohlenhydrate zugeführt. Da Kohlenhydrate unsere geleerten Glykogenspeicher auffüllen und Glykogen an Wasser gebunden ist, wird daher auch Wasser im Körper eingelagert. Solche Wasseransammlungen sind ganz natürlich. Falls jemand überschüssiges Wasser reduzieren möchte, sollten einfach weniger Kohlenhydrate in Form von Getreide, Zucker und Süßigkeiten zugeführt werden. Gemüse und Obst enthalten ebenfalls Kohlenhydrate, aber wirken sich nicht so drastisch auf den Wasserhaushalt aus. Ein Fitnessshake nach dem Training kann sich positiv auf den Wasserhaushalt auswirken.

Damit wir überschüssiges Wasser aus dem Körper befördern können, sollten wir vermehrt:

#4 Mineralstoffe und Vitamine aufnehmen

Vitamine und Mineralstoffe können ebenfalls behilflich sein, wenn wir entwässern möchten. Sie unterstützen den Körper und befördern überschüssiges Wasser aus dem Gewebe.

Besonders geachtet werden sollte auf:

• Kalium ( Apfelessig, Löwenzahn, Melanzani, Kürbis, Karotten, Bananen, Himbeeren, Johannisbeeren, Avocado, Marillen, Rindfleisch, Kohlrabi, Banane, Pilze, Spinat, Nüsse)

• Magnesium ( Kürbiskerne, Kakao, Sesam, Mohn, Brennnessel, Bananen, Quinoa)

• Vitamin B6 ( Huhn, Schweinefleisch, Bananen, Kohl, Nüsse)

#5 Wasser und Tee

Viel Wasser oder ungesüssten Tee trinken – so wird der Körper unterstützt und kann überschüssiges Wasser aus dem Körper befördern. Ratsam wären Mengen von mindestens 1,5-2 Liter Wasser pro Tag. Zum Entwässern eignet sich ebenfalls Brennnesseltee oder Produkte aus Brennnesseln.

#6 Bewegung

Den gesamten Tag nur stehen oder sitzen ist einfach zu eintönig – der Körper ist dafür nicht geschaffen. Man sollte sich mehrmals pro Tag kurz bewegen, oder nach der Schule, Uni oder Arbeit zum Sport gehen. Durch die Bewegung werden die Lymphe und Venen aktiviert und der Rückfluss des angestauten Wassers angeregt.

#7 Wechselduschen

Morgens in der Dusche das Wasser für 10 Sekunden heiß, 10 Sekunden kalt aufdrehen und den ganzen Vorgang 3x wiederholen.

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